Pressemitteilung

FDP/FW: Was verschweigt Schüssler noch? Bürger wittern Vertuschung

Pforzheim-Dillweißenstein. Nach Bekanntgabe der Antwort der Pforzheimer Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler zur Flüchtlingsunterbringung in Dillweißenstein an den Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Stuttgarter Landtag sowie der FDP/FW-Fraktion im Pforzheimer Gemeinderat Hans-Ulrich Rülke gibt dieser bekannt, einen zweiten Brief nachzulegen. Er sei von mehreren Dillweißensteiner Bürgern sowie dem dortigen Bürgerverein verwundert kontaktiert worden, weshalb die Immobilie in der Hirsauer Straße 83 keine Erwähnung finde, wo doch dort auch Flüchtlinge wohnten. In

 

der Antwort der Baubürgermeisterin sei nur die Unterkunft im Hinteren Tal sowie in der Hirsauer Straße 123 erwähnt. Nicht beantwortet bleibe in Schüsslers Schreiben zudem die Frage, welche weiteren Belastungen auf den Stadtteil noch zukämen, so Rülke. „Die Bürger sind ohnehin schon sensibilisiert, nachdem die neue Unterkunft in der Hausnummer 123 so überraschend kam. Die Zuschriften, die ich nun bekommen habe, zeugen von einem wachsenden Misstrauen der Bürger gegenüber der Stadtverwaltung, wenn die Realität so viel anders aussieht, als das, was Frau Schüssler da schreibt.“ Deshalb wolle er erneut wissen, ob weitere Belastungen geplant seien und wie die tatsächlichen Zahlen denn nun aussehen. Die Immobilie in der Hirsauer Straße 83 beherberge sieben Wohnungen, die u.a. mit Landesfördermitteln aus dem Topf „Wohnraum für Flüchtlinge“ gefördert seien. „Die Stadtbau Pforzheim ist zudem eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt und hat das Objekt für einen großen Betrag saniert, um dort eine Anschlussunterbringung für Flüchtlinge realisieren zu können“, erklärt Carol Braun (Freie Wähler), der Bausprecher der Fraktion. Weshalb die dort in Anschlussunterbringung untergebrachten Menschen nicht zu den Zahlen gerechnet würden, die Schüssler geschickt habe, erschließe sich deshalb in keinster Weise.